Benni | 08.Februar.2010 6:11 | Kategorie smaboo thursday

Bon soir mes amis – smaboo dans la crêperie

Bild 1Buchweizenmehl, Salz, Wasser, ein wenig Schinken Ei und Käse, manchmal ist das alles was man braucht. Ein smaboo Thursday mit dezent französischem Flair anlässlich des „chauduleur“, dem französischen Lichterfest, das wir streng genommen um 2 Tage verpasst haben. Wir sind allerdings der Meinung, dass ein Anlass doch mehr als ein Datum ist. Aber wo findet man im Berliner Winteralbtraum ein Stück vom Land der Baguettes und Baskenmützen (Ja wir denken auch gerne in Stereotypen ;)?

Wenn man vom Kottbusser Tor, entlang der Reichenbergerstraße ein Stück in Richtung Nirgendwo läuft und an der richtigen Stelle in ein kleines Lokal abbiegt, landet man in einer der schönsten Ecken Frankreichs. Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Welt schon einmal bei den Bretonen bedankt hat, aber falls dem nicht so sein sollte: Danke Frankreich, danke Bretagne, danke für weit mehr als nur Pfannkuchen.

Wer denkt Crêpe gäbe es nur auf überfüllten Weihnachtsmärkten und das oft in einer höchst fragwürdigen Konsistenz, der sollte einmal in einem kleinen Lokal namens Crêperie Bretonne vorbei schauen. Verzaubert von ausgefallenen Crêpe Kreationen und, seien wir ehrlich, auch von nicht zu wenig Cidre, hatten wir Gelegenheit wieder einmal in die Schatztruhe der Geschichten zu greifen. Und der Preis für die schockierendste Anekdote des Abends geht definitiv an: Liebe Leser, bitte setzen sie sich, die nächsten Zeilen könnten doch die eine oder andere zartbesaitete Seele aus der Bahn werfen, denn:  „the purfect sons in law“ ist nicht etwa der Name einer Selbsthilfegruppe für gemarterte Schwiegersöhne, sondern der Titel einer Brit Pop Band bei der unser Meister Botschafter-Marketing selbst, Herr Christoph Magnussen, in die Trommeln gehauen hat. So, das hat gesessen.

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Theo | 08.Februar.2010 10:03 | Kategorie Allgemein, Botschafter

Nicht verzagen, Freunde fragen

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber meine Digitalkamera ist bereits über drei Jahre alt. Höchste Zeit sich ein neues Modell anzuschaffen! Nun stellt sich aber das Problem, das bestimmt schon jeder einmal hatte. Ihr steht im Elektrofachhandel im Gang, erschlagen von einer gigantischen Produktpalette. Über 30 verschiedene Digitalkameras in der Preisspanne zwischen 99 und 1300 Euro. Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung von Digitalkameras und würde Sie am liebsten nach Design des Gehäuses auswählen. Da wird einkaufen leicht zum Glücksspiel.

Der Mensch von heute kann solche Fragen ja über diverse Kanäle lösen. Zum einen gibt es eine Vielzahl von Zeitschriften und Zeitungen, die Informationen über Themen wie beispielsweise Technik, Reisen oder Bücher berichten. Und natürlich offeriert auch das Internet diverse Seiten zu verschiedensten Themen. Wer keine Lust auf lesen hat, der kann sich seine Informationen auch aus dem Fernsehen holen.

Wie in der neuen Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse publiziert, informiert sich jeder zweite durch Zeitungen und Zeitschriften, bevor er oder sie eine größere Anschaffung tätigt. Damit liegen die Printmedien auf Platz vier des Rankings. Ein noch größerer Teil der Befragten macht sich im Internet über die Produkte schlau. Und etwa jeder Dritte informiert sich durch Berichte im Fernsehen. Die Hauptinformationsquelle ist und bleibt jedoch der Freundes- und Bekanntenkreis. 77% der Befragten nutzen hauptsächlich diesen Kanal, um sich vor einer Neuanschaffung zu informieren.

Genau bei diesem Punkt setzt auch Botschafter-Marketing an. Wenn dir deine Freunde ein Produkt empfehlen, dann weißt du genau, auf was du dich da einlässt. Du vertraust ihrer Aussage und du weißt, dass sie dir das Produkt aus Überzeugung empfehlen. Eine solche Information wird viel bewusster aufgenommen und verarbeitet. Ganz im Gegensatz zu einem Plakat oder TV-Werbung. Diese beachten wir gar nicht mehr und blenden sie fast komplett aus.

Bei mir und meiner neuen Digitalkamera war das ähnlich. Nachdem ich mich durch die unendlichen Weiten des Internets gekämpft hatte und doch nicht wirklich den passenden Knipsapparat für mich gefunden hatte, wollte ich meinen Frust über die Überinformation bei meinem Kumpel loswerden. Der meinte nur, dass er sich soeben eine neue Digicam geleistet hätte, mit Touchscreen und massenweise Belichtungsfunktionen. Er sei total zufrieden damit und könne mir das Modell wärmstens empfehlen. Nächster Tag, ich gehe wieder in den Laden hinein, einmal ins Regal gegriffen, zur Kasse, nach Hause und jetzt mache ich gerade die ersten Bilder von meiner Nachbarschaft. Vielen Dank Dani!

Gespräch

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Benni | 02.Februar.2010 10:49 | Kategorie smaboo thursday

Einfach mal die Welt verändern – betterplace.org

betterplace.org: Die transparente Spendenplattform im Internet.

Sengende Hitze an einem der südlichsten Flecken unserer Erde. Kein Grund für einige Studenten sich davon abhalten zu lassen, tagelang Ziegel zu schleppen, Mauern hochzuziehen und Beton zu mischen. Und warum?

Mit “eine Verhaltensweise, die einem Individuum mehr Kosten als Nutzen einbringt, zugunsten eines anderen Individuums“ beschreibt Wikipedia Altruismus. Eine recht trockene Definition von genau der Motivation, die Till Behnke antrieb, als er mit wenigen anderen Studenten Häuser für bedürftige Menschen in den Townships unter der südafrikanischen Sonne baute.

Mit echter Begeisterung und nicht zu übersehender Leidenschaft, erzählten uns Till Behnke und Investor Bernd Kundrun beim letzten smaboo Thursday ihre Geschichte, anlässlich eines Alumni Events der HSG. Die Geschichte eines beispiellosen Projektes von Menschen, die nicht nur sagen, sie wollen die Welt verbessern, sondern einfach aufstehen und damit anfangen. Die Häuser in Südafrika waren nur die Initialzündung für eines der mittlerweile größten und bestorganisiertesten Online Spendenportale Deutschlands.

betterplace.org – Menschen die helfen wollen, finden Menschen die Hilfe brauchen. So einfach!

Neben einem absolut transparenten Finanzierungssystem, bei dem 100% der Spenden auch bei den einzelnen Projekten ankommen, bietet die Plattform die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welches Projekt man unterstützen will. Bei der Suche nach Projekten wird man von einem intelligenten und zuverlässigen Bewertungssystem unterstützt, das die Auswahl eines geeigneten Projektes sehr viel einfacher macht.

Zisternen in Panama, eine neue Schule in Nicaragua oder einfach Hilfe für die Obdachlosen in der Nachbarschaft – betterplace.org umfasst heute mehr als 2500 Projekte, verteilt über den gesamten Erdball.

Natürlich  machen wir Marketing, natürlich wollen wir damit Geld verdienen. Aber der letzte Donnerstag hat uns gezeigt, dass es darüber hinaus auch noch etwas anderes gibt, wofür man Instrumente wie Botschafter-Marketing einsetzen kann. Denn eine Geschichte von Menschen, die helfen, ist es immer wert, weitererzählt zu werden!

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Caroline | 19.Januar.2010 4:51 | Kategorie smaboo thursday

Friendship! Diese Woche fahren die smabooler nach SAN FRANCISCO…

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Na ja beinahe! Aber von Anfang an…! Hier nun, was das smaboo-Team gestern Abend genau gemacht hat.

Wir spielten die Rolle von normalen Kinobesuchern und gingen in den Zoopalast in Charlottenburg. Dem ehemaligen Berlinale-Kino.

Bei unserer Ankunft um 20.10 Uhr hatten wir noch genau fünf Minuten, um uns mit Popcorn auszustatten und es uns in unseren reservierten Plätzen gemütlich zu machen.

Um 20.15 Uhr begann dann endlich unser Film!…Fast!…Wir mussten noch 30 Minuten Kinowerbung und Filmvorschauen über uns ergehen lassen. Aber nicht jeder war so unglücklich darüber. Wie beispielsweise Nils, der sich nicht nur auf den Film, sondern auch auf die Werbung davor freute. Denn wie er meint, Kinowerbung ist manchmal fast so gut wie der Film selbst. Wir hoffen, dass es dir gefallen hat Nils. Alle anderen haben derweil versucht die Zeit totzuschlagen, bis der richtige Film angefangen hat.

Der Film handelt von Veit und Tom, zwei jungen Männern aus der DDR, die sich nach dem Fall der Mauer auf den Weg nach San Francisco machen. Nur leider reicht ihr Geld nur für einen Flug nach New York. So müssen sie einen Weg finden, wie sie den Rest der Strecke bewältigen können. Zudem haben sie auch noch das Problem, dass das einzige englische Wort, das ihnen im Unterricht eingebleut wurde „Friendship“ ist.

Die berühmt berüchtigte smaboo Feierlaune wurde dieses Mal leider durch Berlins unbarmherzigen Winter eingestampft. Somit ergab es sich, dass wir uns alle ziemlich schnell voneinander verabschiedeten und jeder seiner Wege ging.

ABSPANN:

Besetzung (in sitztechnischer Reihenfolge):

Christoph Magnussen, Regie

Katinka, das lachende Energiebündel

Frederike, die sich genau an den richtigen Stellen erschrocken und dem Film dadurch ein noch dynamischeres Flair gegeben hat.

Caroline, unser French Girl, die keine Probleme hatte die Dialoge im Film zu verstehen, obwohl sie auf Deutsch waren und der Film nicht La Boum war. Gratulation!

Benni, der Praktikant I, der während des halben Films durch geschlafen hat, und hauptsächlich die Musik im Abspann ganz toll fand.

Theo, der Praktikant II, der seinen ersten smaboo Thursday heil überstanden hatte.

Katharina, die die Kinderportion Popcorn gaaaanz alleine gegessen hat.

Nils, der eigentlich nur wegen der Werbung mitgekommen war.

Unser spezieller Dank geht an:

Christoph, unseren Regisseur, für die super Idee mit dem Kinobesuch!

Falls ihr mehr über den Film und unsere Meinung darüber wissen wollt, könnt ihr uns gerne schreiben. Wir geben unsere Meinungen gerne weiter. Wir erzählen euch auch die Handlung des Films, wenn ihr wollt. Vor allem Benni :)

THE END

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Theo | 05.Januar.2010 4:18 | Kategorie Agents

ÖV, Nightlife und Marketingpraktikum – Stadtleben du hast mich wieder

Nach drei Jahren Studium im wunderschönen Luzern, mit all seinen Bars, Clubs und dem Vierwaldstättersee, war ich wieder gezwungen zurück in die ländliche Idylle zu ziehen. So saß ich da zu Hause und fand nach vielen Bewerbungen eine Stelle als neuer Praktikant bei smaboo. Diese beginnt genau heute. So bin ich nun also hier aus dem 35.000-Seelen-Land Liechtenstein ins große Berlin gezogen. Und das für sechs ganze Monate. Ich war so happy und aufgeregt, wie die griechischen Fußballer im Sommer 2004 und konnte es kaum erwarten, endlich hierher zu kommen. Die Freude wurde anfangs nur getrübt, da an meinem Abreisetag Berlin – Tegel komplett zugeschneit war und ich erst einmal in Zürich knapp zwei Stunden im Flugzeug ausharren musste. Zum Glück hatte ich noch Brüno auf meinem Laptop und kam dann schlussendlich müde und verspannt in meinem neuen zu Hause für die nächsten sechs Monate an.

Hier bin ich also nun, Theo, der Grieche aus Liechtenstein und neuer smaboo-Praktikant bei seinem ersten Arbeitstag. Meine neuen Arbeitskollegen und auch unsere Office-Nachbarn von cognita haben mich ganz toll aufgenommen und ich freue mich total auf die Zeit, die nun vor mir liegt. Auf schöne und aufregende sechs Monate in der deutschen Hauptstadt.

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Benni | 21.Dezember.2009 7:03 | Kategorie Allgemein, Botschafter

Es war einmal ein Erfrischungsgetränk… – Die Social Media Märchenstunde auf Facebook

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Vor nicht allzu langer Zeit, setzte ein kalifornischer Junge namens Dusty sich selbst vor seinen Laptop und eine eisgekühlte Flasche Coke an die Lippen. Langsam tropfte das kondensierte Wasser an einem brennend heißen Nachmittag in L.A. von der Flasche seines Lieblingssoftdrinks. Eines konnte er damals noch nicht wissen. So trivial die Entdeckung der nächsten Minuten zu sein schien, so gigantisch waren die Auswirkungen, die das schlichte Nicht-Vorhandensein einer Facebook-Fanpage seines favorisierten Erfrischungsgetränks, nach sich zog.

Wer es schafft, in nicht einmal 3 Monaten fast 2 Millionen Jünger um sich zu scharen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen, macht damit nicht nur die Freunde in der Sixtinischen Kapelle neidisch. Aber daran dachten Dusty und sein Kumpel Michael natürlich nicht, als sie aus einem hübschen Bild einer Dose Cola und ein paar Facts aus Wikipedia, die erste richtige Coca Cola Fanpage auf Facebook bastelten. Für die beiden zählte nur eines: Sie wollten der Welt mitteilen, dass es für sie nur einen Softdrink gibt.

Schneeballeffekt in der kalifornischen Sonne: Die beiden Markenbotschafter Dusty und Michael waren doch etwas überrascht, als wenige Monate später ihre Facebook Page mehr als 2 Millionen Fans vorzuzeigen hatte. Zu ihrer Zeit auf Platz zwei hinter einem gewissen Barack Obama.

Was danach passierte, war das eigentliche Social Media Märchen.
Denn überraschenderweise wurden Dusty und Michael nicht von Coca Cola mit einem Batzen Geld beworfen oder sogar vor Gericht gezerrt, um die Macht über die Page wieder in den Schoß des Megakonzerns zu legen. Weit gefehlt! Die Beziehung von Dusty und Michael zur Coca Cola Company begann mit einer aufrichtigen und seriösen Dankesmail von Michael Donelly, Coca Cola Company Group Director und zuständig für „worldwide interactive marketing“.

Aus diesem Kontakt entstand eine mehr als besondere und beispielhafte Beziehung von aufrichtigen Fans einer Marke zu einem der größten Konzerne der Welt. Dusty und Michael durften nicht nur die Fanpage weiter ihr Eigen nennen, sondern wurden darüber hinaus mit einer Tour nach Atlanta ins Coca Cola Hauptquartier belohnt.

Außerdem erkannte Coca Cola‘s Marketing Abteilung den Wert dieser Geschichte und ermutigte Dusty und Michael, ihr Märchen in einem Video festzuhalten.

Und die Moral von der Geschicht?  Marken brauchen Menschen! Wahre Befürworter einer Marke (Markenbotschafter) sind unschätzbar wertvoll, aber nur wenn man richtig mit ihnen umgeht und ihnen den Respekt und die Anerkennung zukommen lässt, die sie verdienen. Ehrlichkeit macht Fremde zu Freunden! Wer offen auf seine Befürworter (Markenbotschafter) zugeht und mit ihnen einen Dialog auf Augenhöhe führt, macht sich Freunde fürs Leben. Und zu guter Letzt: Hab Vertrauen in deine Fans! Auch wenn es so manchem PR Manager die Tränen in die Augen treibt: Man kann Social Media nicht kontrollieren. Deshalb geben Sie ihren Fans die Freiheit, die sie brauchen.

Als ich mir gestern die Fanpage noch einmal angeschaut habe, waren auf ihr 4.025.053 Fans!  Angefangen hat alles mit zwei schrägen kalifornischen Jungs und einer Flasche kalter Cola.

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Christoph | 13.Dezember.2009 10:46 | Kategorie Vorträge

Wer schreibt denn heute noch E-Mails? – Social Media Workshop mit smaboo bei Scout24

Social Media Day Scout 24

An jeder Ecke wird heute über Social Media, Botschafter-Marketing, Word of Mouth oder Marken Communities geredet. Mitreden kann scheinbar jeder, der einmal auf Spiegel Online den Netzwelt-Teil gelesen hat und weiß, dass Twitter KEIN Online-Tagebuch mit 140 Zeichen ist! Gut…aber was tun mit all dem Wissen? Wie kann man dafür sorgen, dass auch tatsächlich etwas passiert?

Die Scouties haben das ganz pragmatisch gelöst und einfach alle Mann (und Frau), von Auto- bis FriendScout24 zum gemeinsamen Social Web Day nach München eingeladen. Das großartige an so einem Tag ist, dass in kürzester Zeit alle auf den gleichen Wissensstand gebracht und so Berührungsängste mit den neuen Marketing-Formen abgebaut werden.

Hier ein paar Dinge, die man sich von Scout24 für den eigenen Workshop Tag abschauen kann:

1. Social Web Guide
Nicht jeder ist der totale Web-Geek und ließt regelmäßig Blogs, Tweets oder die selbsternannte Web2.0 Zeitung Welt Kompakt. Also woher wissen, was draußen passiert? Für die 60 Teilnehmer des SMD gab es daher einen Guide, in dem die wichtigsten Tools (Facebook, YouTube, u.a.) erläutert und mit ein paar kurzen Do´s and Don´t`s versehen wurden. Natürlich kann und soll man nicht alles vorgeben und kontrollieren, aber ein paar Anhaltspunkte sind gut, um die Anfangshemmnisse abzubauen.

2. Interne Experten
In jeder Firma gibt es kleinere Gruppen („ja, ja – so ein paar Jungs aus dem Service twittern privat den ganzen Tag!“), die schon weiter sind als der Rest. Genau die sollten an so einem Tag dabei sein, denn sie können aus eigener Erfahrung berichten, was wiederum dem Rest zeigt – „so schwer kann es gar nicht sein“.

3. Raum für viel Diskussion
Das Schöne an internen Workshop Tagen: Man ist unter sich. Wer offenbart schon gerne an Konferenzen seine Unwissenheit über Social Media („Wie du bist nicht auf Facebook??? – Hallo?“). Das Gute an internen Tagen sind die Diskussionen untereinander und das war bei Scout echt klasse.

4. Externe Experten
Zu den externen Experten an dem Tag gehörte neben Prof. Marc Drüner von Trommsdorff, auch meine Wenigkeit (ein klein wenig Eigenwerbung muss gestattet sein ;-). Jeder von uns hat einen eigenen Vortrag gehalten und sich dann spontan für eine Podiumsdiskussion zur  Verfügung gestellt. Durch externe Experten können neue Ideen eingebracht oder erste Ansätze direkt in der großen Runde andiskutiert werden. Dabei lohnt es sich später kleinere Gruppen zu bilden, die die Ergebnisse erarbeiten und am Ende für alle festhalten.

Botschafter-Marketing Experten müssen übrigens so aussehen - das ist unsere Uniform :-D
Botschafter-Marketing Experten müssen übrigens so aussehen – das ist unsere Uniform :-D

5. Vernetzen, Networken, Rumspinnnen
Jede gute Veranstaltung ist natürlich zum „Souscheleisen“. Aber egal wie viel darüber geschmunzelt wird, es ist wirklich sehr förderlich, eine lockere Atmosphäre zu schaffen und seine Leute dazu zu animieren sich auszutauschen. Am besten geht das beim gemeinsamen Bierchen oder Essen. Schließlich kennt man noch nicht alle Kollegen und möchte die Experten auch in etwas kleinerer Runde befragen.

Eigentlich gar nicht so schwer, aber auch das muss in die Hand genommen und geplant werden. Ich plädiere dafür, so etwas auch aus der Geschäftsleitung heraus zu fördern, sonst lässt man als Verantwortlicher Wissen in seiner Firma brachliegen und das ist heutzutage unverantwortlich.

Daumen hoch Scouties, das war eine gute Veranstaltung. Bis zur nächsten Runde ;-)

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Benni | 08.Dezember.2009 7:29 | Kategorie smaboo thursday

Plätzchen, Pils und Powerpoint…

Eine würzige Mischung aus russischen Staubsauger Vertretern, südkolumbianischen Drogenbaronen und schamlosen Plüschtierreiseveranstaltern hat sich letzten Donnerstag in der Chausseestraße 86 eingefunden, um vor kritischem Publikum in Wohnzimmeratmosphäre in fünf schmalen Minuten ihre Produkte an den Mann zu bringen.

Französische Dekorkunst

Ok nochmal wie bitte? Ihr solltet darüber nachdenken eure Praktikanten beim Blog schreiben nicht mehr zur Flasche greifen zu lassen! Nein natürlich erfreue ich mich eines klaren und messerscharfen Verstandes, aber um für unsere treuen Leser ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen:

Bild 2Powerpoint Karaoke, die ideale Freizeitbeschäftigung, um den Bullet Point Liebhabern unserer Branche eine Chance zur kompromisslosen, expressionistischen Selbstdarstellung zu geben! So wurde am Donnerstag Abend ein puristisches Loftbüro in Berlin Mitte zu einer vorweihnachtlichen Wohnstube mit Vortragsunterhaltung auf Bundesliga Niveau. Durch den etwas anderen smaboo Thursday führte der Meister der hohen Rednerkunst natürlich höchstpersönlich.

Unterbrochen von absolut unbarmherzigen Duellen am Tisch der kleinen Bälle, durften die Anwesenden Zeuge von neun, manchmal geradezu lächerlich sinnlosen, man möchte sagen, Projektor Choreographien werden. Auch wenn unser Vorzeige Chef und Frauenschwarm Christoph, mit seinem Vortrag als netter Kolumbianer von nebenan, fest im Sattel saß, war der Star des Abends, und ich hatte nichts anderes erwartet, unser Goldjunge, unser Papst der platten Pointen (einigen wird die fantastische Alliteration aufgefallen sein), ihr wisst wen ich meine, denn es gibt ihn nur einmal:

Herr Göldner Gratulation zum höchst verdienten Sieg, unser Aller Dank geht an dich. Erstens für eine 2 minütliche Übersäuerung unserer Zwerchfelle und vor allem dafür, dass unser geliebter Pokal zu Hause bleibt!

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Den gelungenen Abschluss des Abends machte meine bezaubernde Kollegin Caroline Pic, deren französischer Charme sich eindeutig im liebevoll gestalteten Etablissement niederschlug.

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Benni | 27.November.2009 4:25 | Kategorie Allgemein, smaboo

6 Punkte für Ihren Erfolg – Sind sie bereit für Social Media Part II

Wie gehen Sie mit schlechten Nachrichten um? Wird der Überbringer einer Nachricht wie im Mittelalter erschlagen oder für die Aufdeckung von Herausforderungen gefeiert? Weiß irgendjemand wie sich die Stimme des Kunden anhört? Welchen Management Stil hat Ihr Unternehmen? Wie stehen Sie zu Risiko? Probieren Sie neue, ungetestete Marketing Ansätze?

Laut dem neuesten Webinar der WOMM Association gibt es 6 Punkte, die Sie bewerten müssen, um heraus zu finden, ob Ihr Unternehmen bereit für Word of Mouth Marketing ist:

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-       Umgang mit Krisen

-       Kundenfokus

-       Innovation

-       Management Stil

-       Risiko Toleranz

-       Präsenz in sozialen Netzwerken

Was heißt das im Einzelnen?

Bevor Sie in das neue Gebiet des Social Marketing eintreten, bewerten Sie zuerst für sich selbst die Bereitschaft ihres Unternehmens für Social Marketing, um einem internen Kampf der Kulturen aus dem Weg zu gehen.

Stellen Sie sich zu jedem Faktor die folgenden Fragen:

Umgang mit Krisen

Wie geht das Management mit schlechten Neuigkeiten um?  Herrscht sofort Weltuntergangsstimmung oder wird eine objektive Analyse der Situation durchgeführt? Wird der Überbringer für die Aufdeckung von Herausforderungen erschlagen?  Ist Verantwortlichkeit ein wichtiger Faktor im Unternehmen?

Kundenfokus

Steht der Kunde bei Ihnen im Mittelpunkt? Verwenden Sie schon eine Art von sozialem Netzwerk in ihrem Unternehmen?

Gibt es einen Prozess der Kunden-Input verschiedenen Abteilungen im Unternehmen zugänglich macht? Welche Kanäle gibt es, um Kunden zuzuhören? Was geschieht mit den Ergebnissen dieser Kanäle?

Innovation

Die Art wie Ihr Unternehmen mit Innovationen umgeht, gibt Ihnen Einsichten darüber wie offen das Management für eine “Sozialisierung” Ihres Betriebs sein wird.

Wie werden Ideen generiert, geteilt und bewertet? Ist die Marketing Innovation ein isolierter Bereich oder integriert in der gesamten Marketing Organisation? Benutzen Sie Social Tools (wie Skype oder Facebook) für Ihre interne Kommunikation und Zusammenarbeit? Gibt es ein System, um den Erfolg von Social Marketing und optimale Vorgehensweisen über Marken hinweg zu teilen?

Management Stil

Teilt das Management Ziele, Strategie, Erwartungen und Ergebnisse offen mit? Teilt man gleichermaßen Erfolg und Misserfolg?  Wird zu Mitarbeit ermutigt? Wollen Sie über Ihre Stakeholder Bescheid wissen? Welche Art von Kommunikation wird unternehmensintern praktiziert?

Risiko Toleranz

Die Art mit Risiken umzugehen ist ein wesentlicher Indikator für ihre Social Marketing Bereitschaft. Sehen Sie Fortschritt in einem breiten, umfassenden Sinn oder in kleinen Schritten? Werden die Mitarbeiter dazu ermutigt Risiken einzugehen? Dürfen Manager neue Ideen in offenen Foren frei diskutieren? Werden rechtliche Vorgaben und Regulierungen von der Rechtsabteilung eher streng oder freier interpretiert, wenn man in einer regulierten Industrie operiert?

Präsenz in sozialen Netzwerken

Verwenden sie Social Media bei der betrieblichen Kommunikation oder im Marketing? Sind Ihre Mitarbeiter auf Facebook, Twitter oder anderen Social Media Netzwerken aktiv? Bloggen Sie zu Business Themen? Nehmen Sie an Konferenzen zu Themen wie „Social Media“ oder „Kommunikation im Web 2.0“ teil? Reagieren Sie auf negative Gerüchte über Ihr Unternehmen?

Da es keine “one size fits all” Social Marketing Strategie gibt, müssen Sie die eigene Unternehmenskultur, genauso wie das Wissen über Social Media und das Umfeld in dem Sie sich bewegen, in Betracht ziehen, wenn Sie mit einer Social Media Marketing Strategie Erfolg haben wollen. Dabei helfen wir Ihnen natürlich gerne.

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Caroline | 24.November.2009 10:45 | Kategorie Allgemein

Kulturmanagement – Sind sie bereit für Social Media Part I

Um die drei Begriffe „Werte“, „Denken“ und „Identität“ aufgebaut, wird die interne Unternehmenskultur von der Gesamtheit ihrer Regeln, gemeinsamen Werte sowie ihrer Art zu denken und handeln bestimmt. Um das zu verdeutlichen schauen wir uns einige Bestandteile der smaboo Unternehmenskultur einmal genauer an:

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Ort: wie viele Start-Ups ein Loft Büro in Berlin Mitte

Mitarbeiter: geführt von 83% Mitarbeitern männlichen Geschlechts

Dress code: Jeans, klassisches Hemd und dünner Pullover, Blazer

Ritual: smaboo Thursday

Charakteristische Merkmale: einen Apfel auf dem Laptop + ein moleskine Notizbuch + ein Blackberry+ eine Aktentasche

Arbeitsorganisation: Man organisiert seine täglichen Aufgaben nach dem Prinzip der “Top 5 Tasks”; man wohnt jeden morgen um 8.28Uhr dem Good Morning Meeting bei (GMM).

Werte: Man ist überzeugt von Embedded Branding, Word of Mouth Botschafter-Programmen, Social Media und viralen Effekten.

Sprache: Jeden Tag hört man Begriffe wie Social Media, Facebook App´, Twitter Feeds, Buzz, Interaktionen, Offline Dialog und Online Reichweite. Außerdem vernimmt man während der Konzeptionsphase einer Kampagne des öfteren das harte Urteil unserer Kampagnenmanager:

„ Was mir hier fehlt ist… die STORY!!! “

Sie wundern sich, was das heißt?

Natürlich kann sich die Integration von Social Marketing im Unternehmen aufgrund des internen Kampf der Kulturen als schwierig gestalten. Machen sie sich keine Sorgen, das heißt nicht, dass es unmöglich ist! Schauen sie sich die folgenden Untersuchungsergebnisse einmal an. Auf die Frage:

„Was sind die wichtigsten Hürden, die sie überwinden müssen, um einen ersten Schritt in Richtung Integration von Social Marketing in ihre Strategie zu machen?“, bildeten die folgenden Antworten jeweils 9% – 12% des Ergebnisses.

- Das obere Management sieht keinen Wert in Social Media

- Die Organisation hat Angst davor die Kontrolle über ihre Botschaft zu verlieren

- Strenge IT Sicherheit mit anscheinend keiner Lösung für Social Marketing

- Die Organisation hat einen Widerwillen neues Wissen oder professionelle Entwicklung anzunehmen

- Der Glaube daran, dass zuerst Strategien implementiert werden müssen, bevor etwas Neues angenommen wird

- Die Organisation ist inflexibel was ihre interne und externe Kommunikation angeht

- Es gibt keine freie Zeit in den Kalendern der Mitarbeiter für Social Media

- Die Organisation ist besorgt beim Gebrauch von Social Media, da man sich in einer stark regulierten Industrie bewegt

- Die Organisation nimmt neue Technologien nur langsam an

Und glauben sie uns, das ist kein Zufall! (Quelle: WOMMAssociation/getting to the root of social media woes)

Jetzt fragen sie sich vielleicht warum die Einbindung von Social Marketing manchmal erfolgreich ist und manchmal nicht?

Die Antwort: die Unternehmenskultur!

Um ihren Partnern  den besten Service zu liefern, müssen  sie den Aspekt ihrer internen Unternehmenskultur in Betracht ziehen. Nur so können sie in ihrer Strategie, geeignetes Social Marketing, durch ein individuelles Botschafter Programm integrieren. Also, erzählen sie uns ihre Geschichte!…

…im nächsten Beitrag zeige ich ihnen wie sie ihre Bereitschaft für Social Marketing in 6 Punkten einschätzen können!

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