Vanille, Stracciatella oder Zimt? – Gut getwittert ist halb gewonnen
Wer zuerst kommt, malt zuerst! – war gestern, heutzutage heißt es eher:
Wer zuerst twittert, verkauft zuerst!
Und dies gilt nicht nur für große Unternehmen, die in Zeiten des Web 2.0 langsam begreifen, dass auch ein Mikroblog, wie Twitter, ein lohnenswerter Teil des modernen Marketing-Mixes sein kann. Gerade Kleinunternehmer profitieren zunehmend vom allgemeinen Interesse an maximal 140 Zeichen langen Kurznachrichten. Für jeden sichtbar, kostenlos und äußerst effektiv – so sehen Menschen, wie Curtis Kimball aus San Francisco, die Vorteile des “twitterns”.

Quelle: bigtrends.blog.de
Dieser verkauft seit einiger Zeit Crème Brûlée in den belebten Straßen der kalifornischen Großstadt. Regelmäßig postete er daraufhin bei Twitter wo er am nächsten Tag zu finden sei und welche Geschmacksrichtungen im Angebot wären. Inzwischen verfolgen 5400 Freunde des süßen Geschmacks seine Tweets. Seinen Job als Tischler hat er aufgegeben, um sich voll und ganz dem Geschäft mit der französischen Süßspeise zu widmen. Alles dank Twitter:
I would love to say that I just had a really good idea and strategy, but Twitter has been pretty essential to my success.
Vielfach wird in amerikanischen Kleinunternehmen getwittert, was die Tasten hergeben. Sushi Restaurants preisen den Fisch des Tages, Lieferanten empfehlen ihre unschlagbaren Lieferzeiten und Antiquitätshäuser berichten von neu eingetroffenen Barock-Sesseln, in denen schon Kaiser Leopold I. aus dem Habsburger Geschlecht das ein oder andere mal eingenickt ist.
Twitter your life? Kalter Kaffee!
Twitter your business! ist der neue, im Vorgarten grasende Goldesel…










