Einträge mit Tag "Embedded-Branding"

Adrian | 9. Mai 2008 15:45 | Kategorie Embedded-Branding, smaboo

D- und Z-Prominenz Sponsoring

Alex Alscher hat mich beim gestrigen Mittagessen beim Lieblings-Italiener auf eine interessante Dissertation zum Thema “Lifestyle als Job” hingewiesen, verfasst von Jakob Schillinger.

In der taz habe ich dazu einen Artikel gefunden mit dem Titel “Arbeitslose Trendsetter”. Es geht dabei um Leute von nebenan, die als Meinungsführer entdeckt und entsprechend von den Markenherstellern durch Sponsoring ausgestattet werden.

    Michel ist Anfang 30. Tagsüber ist er in den Berliner Szenecafés, nachts auf allen wichtigen Partys anzutreffen. Er trägt hippe Klamotten, besitzt über hundert Paar Turnschuhe und scheint nichts zu vermissen. Eine Anstellung hat er allerdings nicht. >>zum Artikel

Nun, es gibt eben nicht nur Micro Kredite sondern auch Micro Sponsoring à la Embedded Branding. Ein spannendes Thema für smaboo..



Marko | 14. April 2008 19:54 | Kategorie Embedded-Branding

Ikea Mitarbeiter als Markenbotschafter im Zug

Über den best-practice-business blog von Burkard Schneider habe ich eine coole Werbeidee aus Japan gefunden. Ikea hat dort einen Zug mit Ikea Möbeln ausgestattet.

embedded branding

Die Aktion fällt auf und sorgt für Gesprächsstoff. Noch interessanter finde ich die Überlegungen von Burkhard der hinzufügt, dass es Sinn machen würde einen Ikea Mitarbeiter mit in den Zug zu setzen. Der könnte dann als Vertreter der Marke mit den Mitfahrern direkt in Kontakt treten und Fragen sofort beantworten. Das erinnert sehr stark an unser Prinzip des Embedded Branding. Der Markenbotschafter wäre dann in diesem Fall der Ikea Mitarbeiter. Wenn auch nicht ganz das Gleiche, ist es auf jeden Fall eine spannende und kreative Idee. Aufmerksamkeit erregt die Idee auf jeden Fall jetzt schon. Sonst wäre sie nicht aus Japan bis nach Berlin gedrungen :)



Marko | 4. April 2008 8:34 | Kategorie Embedded-Branding

Embedded Branding auf der re:publica

Nele, Christoph und ich waren heute auf der re:publica in Berlin und haben dort ein wenig rumgeschnüffelt. Einige bekannte Gesichter getroffen aber auch neue wie Dennis von Amiando kennengelernt. Es war sogar ein Startup aus Zürich da. Getroffen haben wir da Dania Gerhardt von Amazee und auf dem ersten Bild stellt Nicole Simone grad hoch konzentriert ihre “Follow me” world of fame vor.

embedded branding 003
Nicole Simon bei ihrer “Follow me” Promo ;)

Sogar ein paar embedded branding Schnappschüsse auf den Notebooks konnten wir einfangen. Zwar etwas unscharf aber so ist das halt wenn man sich mit den Einstellungen der eigenen Kamera nicht wirklich auskennt.

embedded branding 001
Ein seltenes “hobnoxexual” exponat

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soistdas.de mit einem schick komplett lackierten corporate design notebook. schwer zu erkennen ich weiß.



Christoph | 20. März 2008 9:15 | Kategorie Agents, Botschafter, Kampagnen, smaboo

Die ersten Auszahlungen sind raus!

smaboo Promoter Verifikationsfoto

Die letzen Wochen war ich zwar etwas „blogfaul“, was aber nicht heißen soll, dass es bei smaboo nicht vorwärts ging. Ganz im Gegenteil: neben zwei netten Artikeln in der Bild (Print und Online) sowie auf Spiegel Online, konnten wir vergangene Woche einen weiteren Meilenstein verbuchen: Wir starteten die Auszahlungen für die erste Embedded Branding Kampagne für debitel.

Das Gesamtvolumen der Auszahlungen an die 300 Promoter in der debitel Kampagne können wir hier zwar nicht publizieren, gerne aber geben wir einen Einblick in die Top5:

Platz 1: 257,- EUR
Platz 2: 219,- EUR
Platz 3: 209,- EUR
Platz 4: 165,- EUR
Platz 5: 155,- EUR

Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle an unseren Pilotkunden debitel, all unsere smaboo Agents und unsere Promoter! Wer sich nochmals die „best of“ Fotos aus der Kampagne anschauen möchte: here we go!



Adrian | 14. März 2008 8:22 | Kategorie Embedded-Branding, smaboo

Blogrezensionen zu smaboo

smaboo agents Flyer 1

Letzte Woche ist unsere smaboo-Kampagne mit trigami sehr erfolgreich beendet worden. 20 Blogger haben im Auftrag von smaboo eine über trigami vermittelte Rezension geschrieben – selbstverständlich unter vollständiger redaktioneller Freiheit. Das heisst, es durfte durchaus auch Kritik und/oder Verbesserungsvorschläge angebracht werden. Und natürlich gabs auch Kritik sowie vor allem auch Verbesserungsvorschläge, von denen wir die folgenden Punkte sicher aufnehmen werden:

  • Anmeldeprozess: Mehrmals kam der Kritikpunkt, dass der Anmeldeprozess etwas unübersichtlich und langwierig sei. Abkürzen können wir den natürlich nicht, aber sicherlich noch etwas selbsterklärender und intuitiver gestalten.
  • Angabe des Notebooks: Hier gabs die Anregung, wieso wir die Leute anstelle der genauen Auswahl des Notebook-Modells nicht einfach ihren Notebookdeckel ausmessen lassen. Das werden wir sehr wahrscheinlich tatsächlich so umsetzen.
  • Erfolgskontrolle über Verifikationsbilder: Ein Rezensent hat den Erfolg der Verifikationsmethode über Fotos und Videos angezweifelt. Nun, die mehr als 2500 eingereichten Fotos bei der debitel-Kampagne sprechen eindeutig für unser Modell!
  • Motive der Kampagnen: Ein Blogger meinte, er würde sich das debitel-Motiv nicht freiwillig draufkleben. Dass Design Geschmackssache ist, versteht sich von selbst. Sehr interessant fanden wir seinen Vorschlag, wieso nicht einfach die Promoter über das Design der Werbung entscheiden könnten. Diese Anregung nehmen wir sehr gerne auf!
  • invitation-only Prinzip: Es wurde kritisiert, dass wir ein geschlossenes Netzwerk seien. Wir verstehen das als einen unserer zentralen Erfolgsfaktoren. Denn nur durch die persönlichen Einladungen über unsere Agents können wir unseren hohen Qualitätsanspruch an unsere Promoter gewährleisten.

Insgesamt also einige sehr wichtige Anregungen und Kritikpunkte, die wir gerne so aufnehmen und in die Umsetzung der Version 2 unserer Plattform smaboo.de einfließen lassen. Genauso gefreut haben wir uns natürlich auch über die unzähligen positiven “Kritikpunkte” und die durchwegs sehr positiven Fazit zu unserem Modell. Doch lest selbst!



Adrian | 26. Februar 2008 16:58 | Kategorie Embedded-Branding, Werbeideen, smaboo

Das Marketing ist tot. Es lebe das Marketing.

Ich bin seit langer Zeit, eigentlich seit der ersten Ausgabe, ein grosser Fan von brand eins, meiner Ansicht nach DEM Wirtschaftsmagazin Deutschlands. Doch die Faszination für die aktuelle Ausgabe 02/08 geht darüber hinaus: Ich erkläre den Schwerpunkt-Teil zum Thema Marketing (mit dem Titel „Marketing ist tot. Es lebe das Marketing!“) kurzerhand zur Bibel von smaboo!

Alleine die Übersicht über einige der Artikel lässst erahnen, wieso:

  • Darf ich behilflich sein? Klassische Reklame ist laut, aufdringlich und teuer. Clevere Werber setzen auf Konversation. (von Steffan Heuer)
  • Von Freund zu Freund. Das beste Marketing machen Kunden. Mutige Unternehmen überlassen ihnen diesen Job. (von Thomas Ramge)

[Wie das bei brand eins üblich ist, gibts die oben genannten Artikel im Volltext ab dem 29. Februar, dem Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe.]

Es geht da also um Biermarken wie Rothaus, Reissdorf oder Oettinger, die fast ganz auf klassische Werbung verzichten und trotzdem, oder gerade deshalb, hochprofitabel sind. Die Brauerei Rothaus (bekanntestes Produkt ist das „Tannenzäpfle Bier“) erwirtschaftet bei einem Umsatz von 88 Millionen Euro eine Rendite von mehr als 30 Prozent und liegt damit in der Branche auf dem ersten Platz. Der Weg dahin scheint ganz einfach: Man investiere kein Geld in teure Fernsehwerbung, biete den Händlern hohe Margen und verschaffe sich einen landesweiten Ruf durch die Präsenz in Szenekneipen. Und doch schaffen das die wenigsten.

Das hat auch mymuesli.com (mit denen wir gemeinsam im FTD Enable Businessplanwettbewerb-Finale standen) treffend gesagt: „Statt Kunden müssen Fans gewonnen werden, die die Markenbotschaft leben und weitertragen.“

Es geht weiter auch darum, wie man Produkte und Dienstleistungen, die alle ähnlich und von einer gewissen Grundqualität sind, in gestättigten Märkten verkauft: nicht durch mehr Werbung, sondern durch Authentizität. Und dazu erreicht man die Menschen am besten über Multiplikatoren, ganz im Sinne des Cluetrain-Manifests „Märkte sind Gespräche“. Dabei muss sich die Marke, welche ins Gespräch kommen möchte, zuerst das Recht dazu erarbeiten, indem sie Relevantes in die Konversation einbringt. Relevanz und Authentizität entstehen dann, wenn eine Marke in ihr Umfeld in der Zielgruppe eingebettet ist.

Und es geht auch um die Übertragung des Open Source Gedankens aus der Softwarewelt in die Marketingwelt. Das nennt sich dann Open Source Marketing (Begriff geprägt von James Cherkoff; er schrieb dazu das „Open Source Marketing Manifesto“, basierend auf dem Cluetrain-Manifest). Das geht in etwa so: Ehemaliger Programmierer gründet in Australien eine Bierbrauerei, lässt das Produkt durch zum Ende bis zu 16′000 Mitentwickler erschaffen (Aussehen, Marke, Preis, Vertriebskanäle – die ganze Marketingklaviatur also) und gehe mit dem Unternehmen nach wenigen Jahren an die Börse weil der Erfolg so durchschlagend ist. So hats Brewtopia gemacht. Ganz ohne klassische Werbung.

Und ausserdem Klaus Gattinger (Convendo – Akademie für Vertrieb) zum Thema Marketing und Vertrieb: „Wie in einem guten Theater liefert Marketing das Thema, schreibt die Geschichte, baut die passende Kulisse, erstellt die Plakate und interessiert Zuschauer. Der Vertrieb stellt die Schauspieler, die das Stück überzeugeund und zur Begeisterung der Zuschauer spielen.“

smaboo Werbeflut

Und wenn man sich die nahezu 3000 Werbebotschaften vor Augen führt, die auf den Durchschnittskonsumenten heute niederprasseln (siehe Abbildung oben), dann ist schnell klar, wieso die Schauspieler besonders authentisch sein müssen. Und was ist authentischer als die Zielgruppe selbst?



Christoph | 6. Januar 2008 20:09 | Kategorie Embedded-Branding, Werbeideen

Lebende Litfaßsäule

Ein netter Artikel zum Thema „Eigenvermarktung“ auf Spiegel Online: Wer demnach etwas auf sich hält, bzw. „sich produzieren will“ sollte sich tätowieren lassen! Mmmh…ok Arschgeweih oder Kreuz auf dem Unterarm sind aber mittlerweile durch. Vielmehr wird über einen herrlichen Trend aus den USA berichtet: Werbung auf der nackten Haut! So werden dort laut Spiegel bereits Schuhe, Weine oder auch Reifen vermarktet. Bei Goodyear Dunlop gibt ein kostenloses Reifenpaket für jeden, der sich das Firmen-Logo eintätowieren lässt. Geht doch! Das nenne ich mal echt ehrliches Embedded Branding ;-)

AdTattoo
Quellen:
http://farm2.static.flickr.com/1380/1365847053_a8c79a02c3.jpg
http://mysite.verizon.net/mordak/pics/HD-Tattoo-Small.jpg



Christoph | 8. September 2007 20:40 | Kategorie smaboo

smaboo in the News

Nichtsahnend habe ich heute morgen die Financial Times Deutschland aufgeschlagen und kann es gar nicht glauben: eine Doppelseite Berichterstattung über das enable2start Event in Hamburg. Das ist mehr “Presse”, als die meisten von uns gedacht haben. Aber nicht nur das, die FTD hat auch jeden der Finalisten zu Wort kommen lassen und alle Videointerviews veröffentlicht. Unser Beitrag ist hier zu finden. Aber das Event hat noch weitere Kreise gezogen. Auch Finanztreff, Die Welt, ad-hoc-news.de und foerderland.de haben berichtet und damit allen 11 Finalisten eine tolle Plattform geboten. Danke für das tolle Feedback.