Einträge mit Tag "Marketing"

Robert | 23. Oktober 2009 12:26 | Kategorie Allgemein, Werbeideen

Vanille, Stracciatella oder Zimt? – Gut getwittert ist halb gewonnen

Wer zuerst kommt, malt zuerst! – war gestern, heutzutage heißt es eher:

Wer zuerst twittert, verkauft zuerst!

Und dies gilt nicht nur für große Unternehmen, die in Zeiten des Web 2.0 langsam begreifen, dass auch ein Mikroblog, wie Twitter, ein lohnenswerter Teil des modernen Marketing-Mixes sein kann. Gerade Kleinunternehmer profitieren zunehmend vom allgemeinen Interesse an maximal 140 Zeichen langen Kurznachrichten. Für jeden sichtbar, kostenlos und äußerst effektiv – so sehen Menschen, wie Curtis Kimball aus San Francisco, die Vorteile des “twitterns”.

Quelle: bigtrends.blog.de

Quelle: bigtrends.blog.de

Dieser verkauft seit einiger Zeit Crème Brûlée in den belebten Straßen der kalifornischen Großstadt. Regelmäßig postete er daraufhin bei Twitter wo er am nächsten Tag zu finden sei und welche Geschmacksrichtungen im Angebot wären. Inzwischen verfolgen 5400 Freunde des süßen Geschmacks seine Tweets. Seinen Job als Tischler hat er aufgegeben, um sich voll und ganz dem Geschäft mit der französischen Süßspeise zu widmen. Alles dank Twitter:

I would love to say that I just had a really good idea and strategy, but Twitter has been pretty essential to my success.

Vielfach wird in amerikanischen Kleinunternehmen getwittert, was die Tasten hergeben. Sushi Restaurants preisen den Fisch des Tages, Lieferanten empfehlen ihre unschlagbaren Lieferzeiten und Antiquitätshäuser berichten von neu eingetroffenen Barock-Sesseln, in denen schon Kaiser Leopold I. aus dem Habsburger Geschlecht das ein oder andere mal eingenickt ist.

Twitter your life? Kalter Kaffee!

Twitter your business! ist der neue, im Vorgarten grasende Goldesel…



Robert | 6. Oktober 2009 9:06 | Kategorie Allgemein

Kid On 2009

Schon Herbert Grönemeyer hat erkannt: Kinder an die Macht! Auch wir sind uns der Bedeutung der jungen Generationen bewusst, weshalb smaboo-Häuptling und Word of Mouth Guru Christoph Magnussen am 06.11.2009 auf der Kid On einen Vortrag zu Möglichkeiten der Ansprache eben jener Altersgruppen halten wird.

Er hat sich mittlerweile zu einem festen Branchentreff etabliert: Kid On, der Marketing-Fachkongress der Berliner Agentur für Kinder- und Jugendkommunikation cobra youth communications. Das Thema 2009 heißt: „Motivation durch Innovation!“. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie die jungen Zielgruppen heute noch zu begeistern und zu aktivieren sind.

In Zeiten von Web 2.0, Social-Media und Buzz-Marketing wird oft behauptet, Kinder und Jugendliche lassen sich über klassische Medien nur noch schlecht erreichen. Aber stimmt das wirklich? Oder kommt es vielmehr auf den strategisch richtigen Mediamix an? Wie funktioniert Social-Media-Marketing für Kinder und Jugendliche und wie lassen sich diese Kanäle ganz praktisch für das Marketing für junge Zielgruppen nutzen? Sind Erfolge der „neuen“ Kommunikationskanäle messbar und wirklich effektiver als Print, TV und Co?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Kongress 2009 und setzt dabei wie gewohnt auf einen ausgewogenen Mix aus Fachvorträgen, Best Practice Beispielen, Podiumsdiskussion und Fokusgruppen. In moderierten Break-outs bekommen die Teilnehmer diesmal die Möglichkeit, Denk- und Sichtweisen der jungen Zielgruppe selbst sowie deren wichtigster Gatekeeper, der Eltern, kennen zu lernen.

www.kid-on.de



Robert | 23. September 2009 11:29 | Kategorie smaboo

Im Goldrausch durch die Krise

Im Leben geht es immer wieder auf und ab, es gibt Höhen und Tiefen und stets steht man vor der Aufgabe einen, im besten Fall den goldenen Weg, aus der Krise zu finden. Gerade in der heutigen Zeit ist es dabei immer wichtiger einen Partner zu haben auf den man sich verlassen kann. Für Unternehmen bedeutet dies, in der Situation sinkender Relevanz klassischer Werbekanäle, jemanden auf seiner Seite zu haben, der weiß, wie sich in Krisenzeiten noch Gold schürfen lässt.

WIR HABEN DIE NUGGETS!

In mühevoller, stundenlanger und hochgradig filigraner Kollektivarbeit hat smaboo jahrhundertlange Forschung der Alchemie zu einem glanzvollen Ende gebracht. Zwar verwenden wir für unser Erfolgskonzept kein Metall, sondern bloße Kreativität und Know-How, jedoch ist das Ergebnis von nicht minderer Qualität.

Gedanken und Ideen bildeten eine energiegeladene und gelegentlich von Blitzen durchzuckte Wolke über unseren Köpfen als wir der Frage nachgingen, wie wir unser Gold effektiv mit anderen teilen können. Kann man eine Idee einschmelzen? Lassen sich kreative Gedankenkonzepte in einen Safe schließen? Und nein, unser Gold ist kein anerkanntes Zahlungsmittel. Dennoch haben wir es geschafft, Einigen ein personalisiertes und definitiv einzigartiges Goldnugget mit auf den Weg zu geben. Glänzende Lettern zieren nun den Weg zum Erfolg.

Auf auf, im Goldrausch durch die Krise…



Robert | 4. September 2009 11:20 | Kategorie smaboo thursday

smaboo Thursday @ Online Marketing Lounge

Wieder einmal Donnerstag, wieder einmal Feierabend, wieder einmal smaboo Thursday!

Auf Grund von Krankheit und Urlaub auf 4 smabooler reduziert, machten wir uns dieses Mal auf den Weg zur Online Marketing Lounge in der Karlsson Event Location.

Benni & Nils amüsierten sich prächtig.

Benni & Nils amüsierten sich prächtig.

Einen kurzen Zwischenstop um den zunehmenden Hungergefühlen genüge zu tun und eine  kurzweilige Orientierunslosigkeit bei der Suche nach der richtigen Hausnummer später, befanden wir uns alsbald im bunten Treiben der zahlreichen Gäste.

Zahlreiche Gespräche und das ein oder andere Bier prägten den Abend, bis wir uns mit einem letzten Blick auf den Gendarmenmarkt verabschiedeten und den Weg Richtung U-Bahn einschlugen. Vielen Dank auch an die Organisatoren des Abends. Bis zum nächsten Mal!



Marko | 8. September 2008 9:28 | Kategorie smaboo

Praktikum bei smaboo

Bei smaboo kann man wie ihr euch sicher denken könnt auch ein Praktikum machen. Wie ein Praktikum in einer Startup Bude so abläuft, hatte ich ja schon einmal aus eigenen Erfahrungswerten in meinem privaten Blog Thinkomat ausführlich dargelegt. Wir bei smaboo gehen jetzt noch einen Schritt weiter und stellen uns dem Live Feedback. Patrick ist weder Freund der Familie noch hat er mehr als andere Praktikanten bei smaboo bekommen. Für seine Unterstützung im Marketing und Sales sagen wir schon mal DANKE. Lassen wir ihn doch am besten mal zu Wort kommen.

Film ab!

Link: Praktikum bei smaboo

Ihr wollt auch mal vor die Kamera? Dann müsst ihr erstmal ein Praktikum bei smaboo machen :) Bewerbungen gerne per Mail.



christian l | 27. August 2008 17:21 | Kategorie Werbeideen, smaboo

smaboo wird schlauer…

In den letzten zwei Wochen sind in der smaboo – Office mehrere Marketingzeitschriften als Probeabo’s eingegangen. Da uns Marketing Tag ein, Tag aus beschäftigt, ist es wichtig für uns, dass wir auf dem Laufenden bleiben. Teilweise erfreuen sich die Zeitungen auch schon großer Beliebtheit, andere hingegen liegen lieber faul auf unserm Tisch herum. Damit auch ihr davon profitieren könnt, habe ich mal die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Unser Testkanidaten

Zum großen Testlesen sind angetreten.

- Horizont, Horizont Blog (4 Ausgaben für 4 Wochen zum Preis von 0,00 Euro)
- Absatzwirtschaft ( 2 Ausgaben in zwei Monaten für 0,00 Euro)
- W & V (6 Ausgaben für 6 Wochen zum Preis von 20,00 Euro)
- Internet World Business (4 Ausgabe in zwei Monaten für 0,00 Euro)

Bis jetzt hat sich aber noch kein Favorit durchsetzen können. Jeder hat halt seine ganz eigenen Stärken. Ich denke, da wird es noch ein mehrstündiges Brainstorming geben (was bedeutet, dass wir wieder bis in die späten Abendstunden im Office debattieren werden) bis wir die Entscheidung endgültig fällen können. Wie sieht das bei euch aus? Welche Zeitschrift lest Ihr und könnt Ihr uns davon eine empfehlen?



hilmar | 30. Juli 2008 9:06 | Kategorie smaboo

Teamvorstellung, die Erste: Marko unser Kopf vom Marketing

Marko Krause

Die nächsten vier Wochen werden hier mal die Teammitglieder vorgestellt, damit ihr wisst, wer sich hier so in unseren Büros versteckt. Und wer ist besser geeignet als erstes vorgestellt zu werden als unser Marketing-Häuptling Marko?

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Dieser junge Mann hat jüngst diplomiert und nennt sich zur Feier des abgeschlossenen Studiums “Head of Marketing”. Das Studium der Betriebswirtschaftslehre hat er an der FH für Wirtschaft, Berlin absolviert. Marko kommt ursprünglich aus einem kleinen Ort bei Leipzig, lebt und liebt aber schon seit 5 Jahren Berlin. Auf einem Blog-Camp in Zürich im Herbst 2007 hat Marko dann Adrian kennengelernt und ist so Mitgründer von smaboo geworden. Jetzt das Wichtigste über Marko im Portrait:

Marko in Fakten:
Größe: 187 cm
Schuhgröße: 43
Namen der Großeltern: Hilde & Wilhelm
Andere Talente: Salsa tanzen und gelernter Informatikkaufmann.

Das glaube ich:
Bloggen gehört zum Leben.

Das glauben die Kollegen:
Er kann ohne Blog nicht Leben.

So siehts aus:
Mein Blog führt ein Eigenleben.

Lieblingsbeschäftigung:
Entrepreneurship, andere Länder bestaunen, interessante Menschen kennen lernen, Vorträgen von Gründern lauschen, von Netzwerken lernen, Bücher lesen, schönes Wetter genießen, einen guten Wein trinken, tanzen gehen, angenehme Musik hören.

Lebensaufgabe:
Mein Leben selbst bestimmen.



Adrian | 26. Februar 2008 16:58 | Kategorie Embedded-Branding, Werbeideen, smaboo

Das Marketing ist tot. Es lebe das Marketing.

Ich bin seit langer Zeit, eigentlich seit der ersten Ausgabe, ein grosser Fan von brand eins, meiner Ansicht nach DEM Wirtschaftsmagazin Deutschlands. Doch die Faszination für die aktuelle Ausgabe 02/08 geht darüber hinaus: Ich erkläre den Schwerpunkt-Teil zum Thema Marketing (mit dem Titel „Marketing ist tot. Es lebe das Marketing!“) kurzerhand zur Bibel von smaboo!

Alleine die Übersicht über einige der Artikel lässst erahnen, wieso:

  • Darf ich behilflich sein? Klassische Reklame ist laut, aufdringlich und teuer. Clevere Werber setzen auf Konversation. (von Steffan Heuer)
  • Von Freund zu Freund. Das beste Marketing machen Kunden. Mutige Unternehmen überlassen ihnen diesen Job. (von Thomas Ramge)

[Wie das bei brand eins üblich ist, gibts die oben genannten Artikel im Volltext ab dem 29. Februar, dem Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe.]

Es geht da also um Biermarken wie Rothaus, Reissdorf oder Oettinger, die fast ganz auf klassische Werbung verzichten und trotzdem, oder gerade deshalb, hochprofitabel sind. Die Brauerei Rothaus (bekanntestes Produkt ist das „Tannenzäpfle Bier“) erwirtschaftet bei einem Umsatz von 88 Millionen Euro eine Rendite von mehr als 30 Prozent und liegt damit in der Branche auf dem ersten Platz. Der Weg dahin scheint ganz einfach: Man investiere kein Geld in teure Fernsehwerbung, biete den Händlern hohe Margen und verschaffe sich einen landesweiten Ruf durch die Präsenz in Szenekneipen. Und doch schaffen das die wenigsten.

Das hat auch mymuesli.com (mit denen wir gemeinsam im FTD Enable Businessplanwettbewerb-Finale standen) treffend gesagt: „Statt Kunden müssen Fans gewonnen werden, die die Markenbotschaft leben und weitertragen.“

Es geht weiter auch darum, wie man Produkte und Dienstleistungen, die alle ähnlich und von einer gewissen Grundqualität sind, in gestättigten Märkten verkauft: nicht durch mehr Werbung, sondern durch Authentizität. Und dazu erreicht man die Menschen am besten über Multiplikatoren, ganz im Sinne des Cluetrain-Manifests „Märkte sind Gespräche“. Dabei muss sich die Marke, welche ins Gespräch kommen möchte, zuerst das Recht dazu erarbeiten, indem sie Relevantes in die Konversation einbringt. Relevanz und Authentizität entstehen dann, wenn eine Marke in ihr Umfeld in der Zielgruppe eingebettet ist.

Und es geht auch um die Übertragung des Open Source Gedankens aus der Softwarewelt in die Marketingwelt. Das nennt sich dann Open Source Marketing (Begriff geprägt von James Cherkoff; er schrieb dazu das „Open Source Marketing Manifesto“, basierend auf dem Cluetrain-Manifest). Das geht in etwa so: Ehemaliger Programmierer gründet in Australien eine Bierbrauerei, lässt das Produkt durch zum Ende bis zu 16′000 Mitentwickler erschaffen (Aussehen, Marke, Preis, Vertriebskanäle – die ganze Marketingklaviatur also) und gehe mit dem Unternehmen nach wenigen Jahren an die Börse weil der Erfolg so durchschlagend ist. So hats Brewtopia gemacht. Ganz ohne klassische Werbung.

Und ausserdem Klaus Gattinger (Convendo – Akademie für Vertrieb) zum Thema Marketing und Vertrieb: „Wie in einem guten Theater liefert Marketing das Thema, schreibt die Geschichte, baut die passende Kulisse, erstellt die Plakate und interessiert Zuschauer. Der Vertrieb stellt die Schauspieler, die das Stück überzeugeund und zur Begeisterung der Zuschauer spielen.“

smaboo Werbeflut

Und wenn man sich die nahezu 3000 Werbebotschaften vor Augen führt, die auf den Durchschnittskonsumenten heute niederprasseln (siehe Abbildung oben), dann ist schnell klar, wieso die Schauspieler besonders authentisch sein müssen. Und was ist authentischer als die Zielgruppe selbst?