Einträge mit Tag "Botschafter-Marketing"

Christoph | 13. Dezember 2009 22:46 | Kategorie Vorträge

Wer schreibt denn heute noch E-Mails? – Social Media Workshop mit smaboo bei Scout24

Social Media Day Scout 24

An jeder Ecke wird heute über Social Media, Botschafter-Marketing, Word of Mouth oder Marken Communities geredet. Mitreden kann scheinbar jeder, der einmal auf Spiegel Online den Netzwelt-Teil gelesen hat und weiß, dass Twitter KEIN Online-Tagebuch mit 140 Zeichen ist! Gut…aber was tun mit all dem Wissen? Wie kann man dafür sorgen, dass auch tatsächlich etwas passiert?

Die Scouties haben das ganz pragmatisch gelöst und einfach alle Mann (und Frau), von Auto- bis FriendScout24 zum gemeinsamen Social Web Day nach München eingeladen. Das großartige an so einem Tag ist, dass in kürzester Zeit alle auf den gleichen Wissensstand gebracht und so Berührungsängste mit den neuen Marketing-Formen abgebaut werden.

Hier ein paar Dinge, die man sich von Scout24 für den eigenen Workshop Tag abschauen kann:

1. Social Web Guide
Nicht jeder ist der totale Web-Geek und ließt regelmäßig Blogs, Tweets oder die selbsternannte Web2.0 Zeitung Welt Kompakt. Also woher wissen, was draußen passiert? Für die 60 Teilnehmer des SMD gab es daher einen Guide, in dem die wichtigsten Tools (Facebook, YouTube, u.a.) erläutert und mit ein paar kurzen Do´s and Don´t`s versehen wurden. Natürlich kann und soll man nicht alles vorgeben und kontrollieren, aber ein paar Anhaltspunkte sind gut, um die Anfangshemmnisse abzubauen.

2. Interne Experten
In jeder Firma gibt es kleinere Gruppen („ja, ja – so ein paar Jungs aus dem Service twittern privat den ganzen Tag!“), die schon weiter sind als der Rest. Genau die sollten an so einem Tag dabei sein, denn sie können aus eigener Erfahrung berichten, was wiederum dem Rest zeigt – „so schwer kann es gar nicht sein“.

3. Raum für viel Diskussion
Das Schöne an internen Workshop Tagen: Man ist unter sich. Wer offenbart schon gerne an Konferenzen seine Unwissenheit über Social Media („Wie du bist nicht auf Facebook??? – Hallo?“). Das Gute an internen Tagen sind die Diskussionen untereinander und das war bei Scout echt klasse.

4. Externe Experten
Zu den externen Experten an dem Tag gehörte neben Prof. Marc Drüner von Trommsdorff, auch meine Wenigkeit (ein klein wenig Eigenwerbung muss gestattet sein ;-). Jeder von uns hat einen eigenen Vortrag gehalten und sich dann spontan für eine Podiumsdiskussion zur  Verfügung gestellt. Durch externe Experten können neue Ideen eingebracht oder erste Ansätze direkt in der großen Runde andiskutiert werden. Dabei lohnt es sich später kleinere Gruppen zu bilden, die die Ergebnisse erarbeiten und am Ende für alle festhalten.

Botschafter-Marketing Experten müssen übrigens so aussehen - das ist unsere Uniform :-D
Botschafter-Marketing Experten müssen übrigens so aussehen – das ist unsere Uniform :-D

5. Vernetzen, Networken, Rumspinnnen
Jede gute Veranstaltung ist natürlich zum „Souscheleisen“. Aber egal wie viel darüber geschmunzelt wird, es ist wirklich sehr förderlich, eine lockere Atmosphäre zu schaffen und seine Leute dazu zu animieren sich auszutauschen. Am besten geht das beim gemeinsamen Bierchen oder Essen. Schließlich kennt man noch nicht alle Kollegen und möchte die Experten auch in etwas kleinerer Runde befragen.

Eigentlich gar nicht so schwer, aber auch das muss in die Hand genommen und geplant werden. Ich plädiere dafür, so etwas auch aus der Geschäftsleitung heraus zu fördern, sonst lässt man als Verantwortlicher Wissen in seiner Firma brachliegen und das ist heutzutage unverantwortlich.

Daumen hoch Scouties, das war eine gute Veranstaltung. Bis zur nächsten Runde ;-)



Robert | 21. Oktober 2009 16:07 | Kategorie Allgemein, smaboo

Wie Werbung wirkt…

Ein weiterer Beweis dafür, dass klassische Werbemittel für viele im täglichen Leben nur noch eines sind: nervig! Eine normale U-Bahn Fahrt wird da schnell zu einem farbenfrohen Versuch prämoderner Gehirnwäsche. Aber wie sonst Produkte näher bringen? Kunst ist da schon kein schlechter Ansatz, jedoch ist die persönliche Bindung zu Botschaften das A und O moderner Marketingaktivitäten. Botschaftermarketing ist ein solcher Ansatz, der effktive und nachhaltige Ergebnisse verspricht und dabei ganz nebenbei für den Konsumenten alles andere als nervig ist.

Genaueres unter www.smaboo.de



Robert | 25. September 2009 13:12 | Kategorie Allgemein

Young & Free Alberta – Banken entdecken Botschafter-Marketing

Als junger Schulabgänger, frisch gebackener Student oder noch zu Hause wohnender Taugenichts hat man viele Dinge im Kopf und von einigem Ahnung. Das Thema Finanzen und Geldanlage wird jedoch meistens hinten angestellt und so gut wie möglich umgangen. Dispositionskredit? Mindesteinlage? Tagesgeld? Für viele junge Menschen sind solche Begriffe oft noch Fremdwörter. Berührungsängste hindern daran sich mit einem solchen unbequemen Thema auseinanderzusetzen.

Die kanadische Common Wealth Credit Union setzt seit 2005 erstmalig in der Finanzbranche Botschafter-Marketing ein, um so gezielt junge Menschen zwischen 19 und 25 Jahren für das Thema zu sensibilisieren.

Die „Young & Free Alberta“ Kampagne startete mit einer einzigen per Online-Voting ausgesuchten Botschafterin, welche als Repräsentantin der Bank, junge Leute für deren Angebote begeistern sollte. Durch gezielten Einsatz relevanter Kanäle im Social Media Bereich, wie Blogs, Facebook Pages oder YouTube wurden starke virale Effekte erzeugt. Die Aktion verbreitete sich in der jungen Zielgruppe derart erfolgreich, dass innerhalb von 9 Wochen 800 neue Konten eröffnet wurden.
Inzwischen werden regelmäßig 4 exklusive Botschafter in Kanada und 2 Bundesstaaten der USA eingesetzt und sorgen für eine glaubwürdige Präsenz innerhalb der Zielgruppe. Der Erfolg dieser Kampagnen bei vergleichsweise geringem Aufwand spricht für sich und sollte deutschen Finanzunternehmen als Vorbild dienen.

Botschafter 2009

Botschafter 2009

www.youngfreealberta.com



lucie | 29. Juli 2009 16:25 | Kategorie Botschafter

Glaub mir: das ist die beste Peeling-Creme!

unbenannt11Anna zu Maria beim letzten Mädels-Abend:

- Maria ich muss dir unbedingt was erzählen! Weißt du noch, letzte Woche, die Peeling-Creme?!

- Die du in diesem tollen Laden gekauft hast? Ja klar!

- Oh Maria die ist sooo toll, so eine Peeling-Creme hatte ich noch nie!

- Ehrlich? Wieso denn??

- Die macht die Haut superweich und enthält diese tollen Microkügelchen, die die Haut nicht verletzen! Und die riecht so gut!

- Wirklich? Das hört sich sehr gut an, ich wollte eigentlich auch eine neue kaufen! Werde sie gleich ausprobieren!!

So was passiert auch sicher bei euch, und fast jeden Tag, nicht wahr? Was erzählen wir Freunden sonst, wenn nicht welche tolle CD wir entdeckt haben oder wie gut unser neues Bügeleisen funktioniert? Und wenn wir etwas Besonderes kaufen wollen, fragen wir oft Freunde, ob sie ein gutes Produkt oder eine tolle Marke kennen, bevor wir uns entscheiden. So ist es einfach, man vertraut Freunden und Bekannten. Wenn sie sagen, dass die neue Waschmaschine vom Hersteller XY die Beste der Welt ist, so wird es wohl so sein, oder?

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Die Empfehlungen von Freunden sind wichtig geworden, mittlerweile sogar wesentlich, wenn es um die Kaufentscheidung geht. Dies wurde schon mehrmals bewiesen und die letzte Nielsen-Studie vom Juli 2009 bestätigt diese Aussage wieder mal. 90 Prozent der Konsumenten auf der Welt vertrauen den Ratschlägen von Bekannten. In Deutschland sind es 89 Prozent. Online-Konsumentenbewertungen vertrauen 70 Prozent der Kunden weltweit, dasselbe gilt für Markenwebsites und redaktionelle Inhalte (z.B: Zeitungsartikel).

Dagegen hat die klassische Werbung viel weniger Einfluss auf die Kaufentscheidung. Auch wenn sie durchaus Relevanz hat, vertraut ihr nur rund die Hälfte der Konsumenten.

Mundpropaganda scheint also eine bedeutende Rolle bei der Kaufentscheidung zu spielen sowie einen hohen Einfluss auf die Kunden zu haben.



lucie | 24. Juli 2009 15:07 | Kategorie smaboo

Lernen bei smaboo

pioniergarageBesuch, wir haben Besuch :-) und zwar aus Karlsruhe! Letzte Woche sind nämlich die sechs Mitglieder der PionierGarage nach Berlin gekommen, um „erfolgreiche Unternehmer zu treffen“ und mehr über die Gründung und Leitung von „spannenden StartUps“ zu erfahren.

Diese Hochschulgruppe für Unternehmertum kommt von der Universität Karlsruhe (TH) und besuchte vor einigen Anderen Unternehmen zuerst smaboo. Sie wurden hier bei uns im Office von CEO Christoph Magnussen empfangen und bekamen das Konzept des Botschafter-Marketings erklärt. So konnte die PionierGarage einen Einblick in ein innovatives StartUp haben, das eine alternative Form von Marketing anbietet. Weitere Themen waren die Kommunikation mit Vertriebspartnern und wichtige Punkte bezüglich der Akquise von Neukunden. Wir hoffen es hat unseren Besucher Spaß gemacht und hoffen sie bald wieder hier in Berlin empfangen zu dürfen.



lucie | 1. Juli 2009 16:56 | Kategorie Botschafter, Embedded-Branding, Werbeideen

Microsoft von dem Prinzip des Marken-Botschafters überzeugt

Im Sommer 2008 haben auffällige Notebook-Sticker die Aufmerksamkeit vieler deutscher Studenten geweckt. „Auf Rechtschreibung kann ich verziechten!“: So lautete der Claim, mit dem die Botschafter sehr häufig angesprochen wurden.

Microsoft hatte über die smaboo Plattform bestehende und vor allem begeisterte Office Nutzer gesucht, die im universitären Umfeld Aufklärungsarbeit geleistet haben. Ziel war es, Kommilitonen, Freunden und Bekannten zu vermitteln, was die Vorteile der Original Versionen gegenüber den Kopien sind.

Ein Jahr später kann vielleicht der multinationale Softwarehersteller weiterhin auf Rechtschreibung „verziechten“, aber auf keinen Fall auf Marken-Botschafter!

Und zwar hat Microsoft im Rahmen der „I´m a PC“-Kampagne nach „Marken-Botschaftern“ für Windows gesucht. Ziel war es, die Popularität von Windows zu steigern.

Wie bei der Kampagne von smaboo sollten nun ab April insgesamt 40 “Windows Brand Ambassador” gefunden werden, die 2 Monaten lang wöchentlich an Wettbewerben teilnehmen, um zu zeigen, wie sie Windows täglich benutzen.

Kreativität und die Generierung von Mundpropaganda sind die wichtigsten Kriterien, durch die der Gesamtsieger gekürt wird. Je mehr Aufsehen die Arbeit der Botschafter im Web erregt, desto höher sind die Chancen, unter anderem ein Besuch des Microsoft-Hauptquartiers in Redmond zu gewinnen.

microsoft_rechtschreibung_22

Und das ist nicht alles, Microsoft scheint wirklich an Marken-Botschaftern festzuhalten! Vor kurzem hat Microsoft Advertising eine neue Rich Media Werbeform mit dem Namen Sharing Ad entwickelt, die für eine virale Verbreitung von Online-Kampagnen bei Windows Messenger sorgen soll. Durch diese Sonderwerbeform wird die Weiterleitung von Video-Ads an Freunde im Messenger möglich. Der Messenger-Nutzer lädt einen Kontakt ein, ein Video zusammen zu schauen. „Nimmt dieser die Einladung an, öffnet sich direkt neben dem Chat ein Vorschau-Fenster, in dem sich beide Messenger-Nutzer das Bewegtbildangebot anschauen und sich live darüber austauschen können.“, erklärt das Marketing-Magazin „ADZINE“.

Markus Frank, Direktor Sales & Marketing bei Microsoft Advertising, stellt die Vorteile einer solchen Maßnahme dar: „Bereits die Klickraten von Rich-Media-Formaten liegen vier bis fünf Mal höher als bei durchschnittlichen Standard-Bannern. Mit der integrierten Weiterempfehlen-Funktion können Marketingverantwortliche nun von der viralen Power der 10,4 Millionen Nutzer des Windows Live Messenger profitieren, die durchschnittlich jeder über 60 Kontakte verfügen“

Botschafter Marketing steht wieder im Mittelpunkt dieses Werbemittels, denn „die Online-User werden auf diese Weise zum Markenbotschafter des Unternehmens.“, so Markus Frank. „Da die Meinung von Freunden und Bekannten bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle spielt, profitieren dadurch User und Werbetreibende.“, erklärt er weiter.

Wir haben es ja schon immer gewusst: Botschafter Marketing bewirkt Wunder und ist die Zukunft. Und wenn Microsoft auch dieser Meinung ist, dann kann das bestimmt schwierig widerlegt werden, oder? :-)

Weitere Informationen bezüglich der Windows-Botschafter : Windows Brand Ambassadors