Einträge mit Tag "Mundpropaganda"

lucie | 4. August 2009 10:32 | Kategorie Botschafter, Embedded-Branding

Wem vertrauen wir…?

… Freunden oder Werbeplakaten?

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lucie | 1. Juli 2009 16:56 | Kategorie Botschafter, Embedded-Branding, Werbeideen

Microsoft von dem Prinzip des Marken-Botschafters überzeugt

Im Sommer 2008 haben auffällige Notebook-Sticker die Aufmerksamkeit vieler deutscher Studenten geweckt. „Auf Rechtschreibung kann ich verziechten!“: So lautete der Claim, mit dem die Botschafter sehr häufig angesprochen wurden.

Microsoft hatte über die smaboo Plattform bestehende und vor allem begeisterte Office Nutzer gesucht, die im universitären Umfeld Aufklärungsarbeit geleistet haben. Ziel war es, Kommilitonen, Freunden und Bekannten zu vermitteln, was die Vorteile der Original Versionen gegenüber den Kopien sind.

Ein Jahr später kann vielleicht der multinationale Softwarehersteller weiterhin auf Rechtschreibung „verziechten“, aber auf keinen Fall auf Marken-Botschafter!

Und zwar hat Microsoft im Rahmen der „I´m a PC“-Kampagne nach „Marken-Botschaftern“ für Windows gesucht. Ziel war es, die Popularität von Windows zu steigern.

Wie bei der Kampagne von smaboo sollten nun ab April insgesamt 40 “Windows Brand Ambassador” gefunden werden, die 2 Monaten lang wöchentlich an Wettbewerben teilnehmen, um zu zeigen, wie sie Windows täglich benutzen.

Kreativität und die Generierung von Mundpropaganda sind die wichtigsten Kriterien, durch die der Gesamtsieger gekürt wird. Je mehr Aufsehen die Arbeit der Botschafter im Web erregt, desto höher sind die Chancen, unter anderem ein Besuch des Microsoft-Hauptquartiers in Redmond zu gewinnen.

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Und das ist nicht alles, Microsoft scheint wirklich an Marken-Botschaftern festzuhalten! Vor kurzem hat Microsoft Advertising eine neue Rich Media Werbeform mit dem Namen Sharing Ad entwickelt, die für eine virale Verbreitung von Online-Kampagnen bei Windows Messenger sorgen soll. Durch diese Sonderwerbeform wird die Weiterleitung von Video-Ads an Freunde im Messenger möglich. Der Messenger-Nutzer lädt einen Kontakt ein, ein Video zusammen zu schauen. „Nimmt dieser die Einladung an, öffnet sich direkt neben dem Chat ein Vorschau-Fenster, in dem sich beide Messenger-Nutzer das Bewegtbildangebot anschauen und sich live darüber austauschen können.“, erklärt das Marketing-Magazin „ADZINE“.

Markus Frank, Direktor Sales & Marketing bei Microsoft Advertising, stellt die Vorteile einer solchen Maßnahme dar: „Bereits die Klickraten von Rich-Media-Formaten liegen vier bis fünf Mal höher als bei durchschnittlichen Standard-Bannern. Mit der integrierten Weiterempfehlen-Funktion können Marketingverantwortliche nun von der viralen Power der 10,4 Millionen Nutzer des Windows Live Messenger profitieren, die durchschnittlich jeder über 60 Kontakte verfügen“

Botschafter Marketing steht wieder im Mittelpunkt dieses Werbemittels, denn „die Online-User werden auf diese Weise zum Markenbotschafter des Unternehmens.“, so Markus Frank. „Da die Meinung von Freunden und Bekannten bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle spielt, profitieren dadurch User und Werbetreibende.“, erklärt er weiter.

Wir haben es ja schon immer gewusst: Botschafter Marketing bewirkt Wunder und ist die Zukunft. Und wenn Microsoft auch dieser Meinung ist, dann kann das bestimmt schwierig widerlegt werden, oder? :-)

Weitere Informationen bezüglich der Windows-Botschafter : Windows Brand Ambassadors



lucie | 18. Juni 2009 10:24 | Kategorie Botschafter, Embedded-Branding, smaboo

Virales Marketing : der beste Virus

Sollten wir allen Viren misstrauen? Eigentlich ja. Außer einem, der glücklicherweise smaboo von Anfang an angesteckt hat. Virales Marketing scheint nämlich die Zukunft der Branche zu sein. Sascha Langner von Gründerszene betrachtet es sogar als das „neue Zauberwort im Marketing“. Aber was geschieht mit der klassischen Werbung?

Werbung in Zeitungen? Überblättert. Werbung beim Fernsehen? Weggezappt. Und in der U-Bahn oder in der Straße? Ignoriert. Zu viele Infos, zu breite Auswahl und zu krasser Abstand zwischen diesem Produkt, mir und meinen Wünschen.

Welcher Kanal bleibt nun, um den Wert der Botschaft nicht zu verderben? Unsere Freunde und Umgebung! Die besten Berater, die man bei der Kaufentscheidung zuhört, denn sie verstehen uns und geben uns super Tipps. Vertrauen ist nun das Schlüsselwort geworden, der Kunde entscheidet selber, woher die Kaufempfehlung kommt.

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Nach Sascha Langer ist virales Marketing nicht nur ein aktueller Trend, denn „kaum ein anderes Marketinginstrument hat jemals ein so großes Potenzial gehabt, die klassische Massenkommunikation zu revolutionieren.“ Tatsächlich nutzen „virale Kampagnen anders als traditionelle Werbung die natürlichen Beziehungen und Kommunikationswege in menschlichen Netzwerken“ aus. „Dadurch, dass eine Botschaft den aufdringlichen Charakter eines Werbeversprechens verliert – indem sie von Freund zu Freund weiter getragen wird – können enorme Potenziale in der Kundenkommunikation erschlossen werden.“

Jedoch wird Mundpropaganda noch unterschätzt. Das regionale Wirtschaftsportal business on veröffentlichte einige Zahlen, die jeden Unternehmer zum Nachdenken bringen sollten: Im Rahmen des Excellence Barometers 2009 wurde nämlich eine Befragung unter 300 Führungskräften der deutschen Wirtschaft durchgeführt: Nur 11 Prozent der Unternehmen benutzen Mundpropaganda, 49 Prozent ab und zu und noch 40 Prozent betreiben es gar nicht. Anne M. Schüller, Expertin für Loyalitätsmarketing, bezeichnet diese Zahlen als „ernüchternd“ und beweist in ihren Bestsellern, dass kein anderer Weg als Mundpropaganda der Zukunft entspricht.

So liebe Leser, was lernen wir daraus? Wer im Trend sein will und sich auf der Höhe der Zeit bewegen möchte, muss Markenbotschafter einsetzen!