Friendship! Diese Woche fahren die smabooler nach SAN FRANCISCO…

Na ja beinahe! Aber von Anfang an…! Hier nun, was das smaboo-Team gestern Abend genau gemacht hat.
Wir spielten die Rolle von normalen Kinobesuchern und gingen in den Zoopalast in Charlottenburg. Dem ehemaligen Berlinale-Kino.
Bei unserer Ankunft um 20.10 Uhr hatten wir noch genau fünf Minuten, um uns mit Popcorn auszustatten und es uns in unseren reservierten Plätzen gemütlich zu machen.
Um 20.15 Uhr begann dann endlich unser Film!…Fast!…Wir mussten noch 30 Minuten Kinowerbung und Filmvorschauen über uns ergehen lassen. Aber nicht jeder war so unglücklich darüber. Wie beispielsweise Nils, der sich nicht nur auf den Film, sondern auch auf die Werbung davor freute. Denn wie er meint, Kinowerbung ist manchmal fast so gut wie der Film selbst. Wir hoffen, dass es dir gefallen hat Nils. Alle anderen haben derweil versucht die Zeit totzuschlagen, bis der richtige Film angefangen hat.
Der Film handelt von Veit und Tom, zwei jungen Männern aus der DDR, die sich nach dem Fall der Mauer auf den Weg nach San Francisco machen. Nur leider reicht ihr Geld nur für einen Flug nach New York. So müssen sie einen Weg finden, wie sie den Rest der Strecke bewältigen können. Zudem haben sie auch noch das Problem, dass das einzige englische Wort, das ihnen im Unterricht eingebleut wurde „Friendship“ ist.
Die berühmt berüchtigte smaboo Feierlaune wurde dieses Mal leider durch Berlins unbarmherzigen Winter eingestampft. Somit ergab es sich, dass wir uns alle ziemlich schnell voneinander verabschiedeten und jeder seiner Wege ging.
ABSPANN:
Besetzung (in sitztechnischer Reihenfolge):
Christoph Magnussen, Regie
Katinka, das lachende Energiebündel
Frederike, die sich genau an den richtigen Stellen erschrocken und dem Film dadurch ein noch dynamischeres Flair gegeben hat.
Caroline, unser French Girl, die keine Probleme hatte die Dialoge im Film zu verstehen, obwohl sie auf Deutsch waren und der Film nicht La Boum war. Gratulation!
Benni, der Praktikant I, der während des halben Films durch geschlafen hat, und hauptsächlich die Musik im Abspann ganz toll fand.
Theo, der Praktikant II, der seinen ersten smaboo Thursday heil überstanden hatte.
Katharina, die die Kinderportion Popcorn gaaaanz alleine gegessen hat.
Nils, der eigentlich nur wegen der Werbung mitgekommen war.
Unser spezieller Dank geht an:
Christoph, unseren Regisseur, für die super Idee mit dem Kinobesuch!
Falls ihr mehr über den Film und unsere Meinung darüber wissen wollt, könnt ihr uns gerne schreiben. Wir geben unsere Meinungen gerne weiter. Wir erzählen euch auch die Handlung des Films, wenn ihr wollt. Vor allem Benni :)
THE END


Einzig Nils war mit seiner Wahl nicht wirklich glücklich. Vier an verschmorte Plastik erinnernde Indefinitklöpschen trafen nicht wirklich den Geschmack des Hobbygourmet Göldner. Die kurz darauf folgende Hauptspeise stellte sich jedoch als Wonne für sämtliche Geschmacksnerven heraus. Einige kamen sogar nicht um eine zweite Portion herum. Im weiteren Verlauf des Abends durfte Robert noch feststellen, dass mit einem großen Klecks froschfarbenem Wasabi nicht zu spaßen ist. Auch der Wetteinsatz in Höhe von 30€ entschädigte kaum für schlimmer in die Augen schießende Tränen, als bei einer weiteren schiefen Version von Purple Rain im Rahmen der gefühlten 268. DSDS-Lovesongs-Mottoshow. Mit kugelrunden Bäuchen, die den Wolf aus den sieben Geißlein vor Neid hätten erblassen lassen, verließen wir nach einer 30 minütigen Bezahlprozedur (ein Hoch auf EC-Karten) glücklich und zufrieden das japanische Szene-Lokal. Ein kurzer Abstecher in die Greenwich Bar rundete den gelungenen Abend ab.
Ein weiterer Beweis dafür, dass klassische Werbemittel für viele im täglichen Leben nur noch eines sind: nervig! Eine normale U-Bahn Fahrt wird da schnell zu einem farbenfrohen Versuch prämoderner Gehirnwäsche. Aber wie sonst Produkte näher bringen? Kunst ist da schon kein schlechter Ansatz, jedoch ist die persönliche Bindung zu Botschaften das A und O moderner Marketingaktivitäten. Botschaftermarketing ist ein solcher Ansatz, der effktive und nachhaltige Ergebnisse verspricht und dabei ganz nebenbei für den Konsumenten alles andere als nervig ist.
Paula hingegen war gezwungen, sich über jeden fallenden Pin zu freuen, wobei wir von gutem Zureden bis kräftig Pusten einige Tricks zur Unterstützung parat hatten. Nach 2h intensivem Kugelschubsen und als die Arme langsam schwer wurden, zogen wir uns in die Lounge zurück und ließen den Abend in geselliger Runde bei dem ein oder oftmals auch eher anderen Bier ausklingen. Im Vergleich zu gestern wird dann heut wohl besser eine ruhige Kugel geschoben und wieder gekickert.
So wurden, um das Problem der Wohnungsknappheit aufzuzeigen, 4 Bushaltestellen zu Wohnräumen umgeschmückt oder Menschen, die im alltäglichen Verkehrschaos feststeckten mit Essen und Trinken versorgt. Durch diese zusätlichen Aktivitäten gelang es gerade die jungen Menschen für die Politik zu sensibilisieren und zu aktivieren, sodass die Zusammenarbeit von smaboo und der PLG (Liberale Partei Genf) nicht nur dank des beinahe adelnden Vergleichs zum Obama-Wahlkampf in den USA (siehe Artikel cominmag Sept.2009) als Erfolg angesehen werden kann.
Er hat sich mittlerweile zu einem festen Branchentreff etabliert: Kid On, der Marketing-Fachkongress der Berliner Agentur für Kinder- und Jugendkommunikation cobra youth communications. Das Thema 2009 heißt: „Motivation durch Innovation!“. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie die jungen Zielgruppen heute noch zu begeistern und zu aktivieren sind.

